7 Gründe (und Lösungen), warum Rauch aus Ihrem Ofen kommt

Wenn Rauchgase bspw. aus den Türdichtungen austreten, ist etwas nicht in Ordnung. Generell ist zu unterscheiden, ob der Rauch kontinuierlich oder in Stößen austritt. Bei stoßhaftem Rauchaustritt kann man oft von einem Fallstrom im Schornstein ausgehen.

Im folgenden werden wir die 7 häufigsten Gründe für stetigen Rauchaustritt erläutern. Weiterlesen

Steinbruch in Finnland

Natürlicher Speckstein – Ein ausdauerndes Material

Speckstein ist ein natürliches Material (metamorphes Gestein), das Millionen von Jahren unter immenser Hitze und Druck geformt wurde. Speckstein verträgt ohne Probleme direktes Feuer und starke Tempraturschwankungen.

Seit Jahrzehnten ist Speckstein für seine außergewöhnliche Wärmespeicherfähigkeiten bekannt. Andere natürliche Gesteine, wie z.B. Granit oder Marmor, halten ebenfalls die Wärme gespeichert, vertragen jedoch keine direkte Flammeneinwirkung.

Specksteinöfen und -brennräume sind extrem widerstandsfähig und halten für gewöhnlich wesentlich länger als Stahl oder Gusseiserne Einbauten.

Einmal erhitzt bleibt Speckstein lange Zeit warm, was seine ausgezeichnete Eignung für nächtliche Heizung erklärt. Ein weiterer Pluspunkt: Speckstein überdauert so einiges. Diese Nachhaltigkeit nutzen viele unserer Kunden und lassen sich bspw. ihren 20 Jahre alten Specksteinofen von uns aufarbeiten.

Die Wärmequalität des Steins ist weich und komfortabel. Sie können nah an einem Specksteinofen sitzen, ohne z.B. die Hitzewallung von Stahlkaminen. Die Oberflächentemperatur ist weniger heiss – ein Sicherheitsvorteil, den vor Allem Eltern mit jungen Kindern schätzen.

Speckstein hat attraktive Maserungen und andere natürlichen Muster, die ein einzigartiges Bild geben. Ist Speckstein höheren Temperaturen ausgesetzt, verstärken sich sogar seine Farbnuancen über die Zeit.

Horn Specksteinöfen vereinen die Vorteile von verschiedenen Materialien – so z.B. den schnellen Wärmeaufbau von Stahlelementen und die langanhaltende Wärmeabgabe des Steins.

Feuerholz

Was ist das beste Feuerholz?

Das beste Feuerholz ist natürlich jenes, welches Ihre Ansprüche am besten erfüllt. Dies hängt davon ab, ob Sie zum Beispiel kochen möchten, oder primär mit Ihrem Ofen heizen möchten. Es gibt viele Holzarten, die sich entweder zum Kochen oder zum Heizen eignen. Im Folgenden möchten wir einige grundlegenden Prinzipien klären, die für Sie wichtig bei der Wahl des richtigen Holzes sind.

Abgelagertes Holz

Abgelagertes Holz wurde für eine längere Zeit trocken und gut belüftet aufbewahrt. Nasses Holz und Holz, das jüngst erst von einem Baum geschnitten wurde, ist viel schwieriger zu verbrennen und entwickelt dabei weniger Hitze. Vermeiden sie feuchtes Feuerholz und benutzen Sie, wenn möglich, stets trocken gelagertes Holz. 

Energiegehalt

Dies ist ein Maß, wie viel Wärme beim Verbrennen einer bestimmten Menge Holz entsteht. Harthölzer haben den höchsten Brennwert und werden daher oft als das ideale Feuerholz für intensive Hitzeentwicklung bezeichnet. Die besten Harthölzer sind z.B. Ulme, Ahorn und Eiche. Weichhölzer, wie Tannen, Fichte, Linde und Esche haben eine viel geringerer Dichte und brennen dadurch bei gleicher Temperatur wesentlich kürzer.

Hartholz oder Weichholz?

Hartes Holz hat einen hohen Energiegehalt im Bezug auf das Volumen. Das heisst, es brennt zwar länger, ist aber auch viel schwerer zu entzünden. Weiches Holz fängt aufgrund der geringeren Dichte und des oft hohen Harzgehalts viel schneller an zu brennen und eignen sich gut, um Ihr Feuer in Gang zu bringen.


Beispiele von Hartholz:

Bestes Feuerholz – Esche, Eiche, Buche, Birke, Ahorn, Apfel (angenehmer, Weihrauchartiger Duft); hohe Wärmeausbeute, einfach zu verbrennen, geringe Rauchentwicklung, insgesamt sehr gutes Brennholz

Gut – Kirsche, Walnuss; mittlere Hitze, einfach zu verbrennen, kein starker Rauch.

Mittelmäßig – Ulme, Espe, Linde, Pappel, gelbe Pappel (bitterer Rauch); niedrige bis mittlere Hitzeentwicklung, etwas schwieriger zu verbrennen, mittlere Rauchentwicklung, in Ordnung zum Anfachen.

Beispiele von Weichholz:

Gut – Kiefer, Fichte, Tanne, harzig und daher einfach zu verbrennen, mittlere Hitze, verbrennt schnell und entwickelt viel Rauch, angemessen, wenn Sie ein schnelles wärmendes Feuer möchten, das ausbrennt, bevor Sie Schlafen gehen.

Gut zum Anfeuern – Zeder, mittlere Hitze, einfach zu brennen, mittlere Rauchentwicklung, knistert viel und sprüht Funken

Mittelmäßig – Zypresse, mittlere Hitze, etwas schwieriger zu verbrennen, mittlere Rauchentwicklung https://www.kredite-vergleich.net/die-kredite/kleinkredit


 

Wann ist Holz trocken? 5 Tipps zur einfachen Beurteilung

Je mehr Feuchtigkeit im Holz ist, desto weniger Wärme lässt sich damit erzeugen. Es kostet nämlich einen Teil der Energie, das Wasser aus dem Holz zu bekommen (oft lässt sich z.B. ein Zischen hören). Diese Energie sollten Sie besser nutzen, um die Heizleistung zu steigern. Folglich sollten Sie stets auf trockenes Brennholz achten. Trockenes Holz ist allgemeinen teurer als frisches, weshalb Sie überlegen sollten, Ihr Holz selbst abzulagern.

So erkennen Sie trockenes Holz:

  • Farbe – Achten Sie darauf, dass das Holz grau ist.
  • Rinde – Ein gutes Zeichen ist, wenn sich die Rinde vom Holz löst.
  • Risse – Wenn Holz trocknet, bilden sich oft Risse und Spalten.
  • Oberfläche – frisches Holz fühlt sich feucht an

Messgeräte

Für bereits unter 100€ sind handliche Messgeräte verfügbar, die mittels der elektronischen Leitfähigkeit die Feuchte bestimmen. Beachten Sie hierbei, dass Sie in der Mitte von frisch gespaltenem Holz messen, da die äußeren Schichten schneller austrocknen und daher ein verfälschtes Messergebnis liefern würden.

Unsere Meinung:

Mit den obigen Tipps können Sie relativ gut beurteilen, ob das Brennholz trocken und abgelagert ist. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann jedoch ein solches Messgerät benutzen. Wir empfehlen in diesem Fall z.B. das ‘HumidCheck Pro’  Holzfeuchtemessgerät von TFA Dostmann u.a. bei Amazon.de erhältlich.

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Ethanol-Kamine

Ein interessanter Beitrag der Sendung Galileo auf Pro7, der die Fragestellung behandelt,
ob Alkoholkamine eine alternative zu klassischen Holzöfen bilden.

Hier geht’s zum Video auf www.prosieben.de

Wir meinen, dass Ethanolkamine sehr wohl den ästhetischen Aspekt des Feuers
in Ihr Wohnzimmer zaubern, wenn auch nicht so authentisch, wie ein Holzfeuer.

Auf Heizkraft und Speichervermögen muss hier jedoch verzichtet werden.

Dafür ist die Anwendung auch in Wohnungen höherer Stockwerke einfach, da der
Brennstoff einfacher zu transportieren ist, als Holzscheite.

 

Was halten Sie von Ethanol-Kaminen? Kommentieren Sie diesen Beitrag und teilen
Sie uns Ihre Meinung mit!

 

Warmwassersysteme

Öfen mit echtem Mehrnutzen liegen absolut im Trend:

Durch den Einbau eines Warmwasserregisters in unsere Specksteinöfen haben Sie die Möglichkeit, Ihr Brauchwasser auch in Verbindung mit einer Solaranlage zu erwärmen oder die erzeugte Wärme zur Versorgung der Wand- oder Fussbodenheizung in anderen Räumen zu nutzen. Somit besteht die Möglichkeit, über Ihren Specksteinofen auch periphere Räume Ihres Wohnbereiches ökologisch und preisgünstig zu heizen.

Der Mehrkostenaufwand für die zusätzliche Installation eines Warmwasserregisters amortisiert sich schon in kürzester Zeit.

Was ist Speckstein?

Der Begriff Speckstein bezeichnet eine Gruppe von Natursteinen, die je nach geographischer Herkunft sehr unterschiedlich zusammengesetzt sein können. Deren Bestandteile sind hauptsächlich die Mineralien Talk, Chlorit, Magnesit und Serpentin. Speckstein (Talkschiefer, Steatit) ist ein Magnesium-Silikat, welches fast weltweit vorkommt. Die Steine unterscheiden sich regional in ihrer Härte und Brüchigkeit.

Öfen werden von uns vorzugsweise aus finnischem oder brasilianischem Speckstein hergestellt, welche sich durch eine außerordentlich lange Wärmespeicherfähigkeit auszeichnen. In Indien wird ebenfalls Speckstein mit einer ähnlichen Qualität abgebaut. Die für den Ofenbau verwendeten Specksteine sind wesentlich härter und daher nicht zu Kunstzwecken (Bildhauerei) geeignet.

Im finnischen, brasilanischen und indischen Ofenspeckstein sind keine Asbestfasern enthalten, da allgemeine Talklagerstätten karbonatischer Herkunft asbestfrei sind. Serpentinitische Lagerstätten können hingegen Asbest beinhalten, weshalb diese weltweit weder abgebaut, noch verwendet werden.